Interoperabilität
 
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Interoperabilität

Interoperabilität (von lateinisch Opera ‚Arbeit‘ und Inter ‚zwischen‘) existieren mehrere unterschiedliche, jedoch sinngleiche Definitionen:

  1. Als Interoperabilität bezeichnet man die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von verschiedenen Systemen, Techniken oder Organisationen. Dazu ist in der Regel die Einhaltung gemeinsamer Standards notwendig.
  2. Interoperabilität ist die Fähigkeit unabhängiger, heterogener Systeme, möglichst nahtlos zusammenzuarbeiten, um Informationen auf effiziente und verwertbare Art und Weise auszutauschen bzw. dem Benutzer zur Verfügung zu stellen, ohne dass dazu gesonderte Absprachen zwischen den Systemen notwendig sind.

Interoperabilität wird in vielen Bereichen als sehr wichtig eingestuft, darunter die Informatik und Telekommunikation und die Medizintechnik. Aber auch in Transport- und Verkehrssystemen, militärischen Systemen, der industriellen Automatisierungstechnik und dem E-Government und nicht zuletzt nimmt Interoperabilität in der Kooperation von verteilten Energiesystemen eine immer wichtigere Schlüsselrolle ein.

In Zusammenhang mit Software spricht man vor allem dann von Interoperabilität, wenn mehrere Programme dasselbe Dateiformat oder dieselben Protokolle verwenden können.